AM WEGRAND
Fragmente verborgener Figuren

Donnerstag, 30. September 2021/

CZECZELITS AUTOMEGASTORE

Die Arbeit widmet sich der Begegnung fiktiver und autobiografischer familiärer Erinnerungen. Repräsentiert durch ihre Erlebnisbeschreibung, Identitätsbilder und Handlungsfähigkeit.
Die Gegenüberstellung von Sprachclustern, modellierten Klangkonzentrationen, einer Bildsprache – präsentiert durch großformatige malerische Auseinandersetzungen zur Figurfindung –, einer Videosequenz und performativen Positionen im Raum arbeitet in Sequenzen wirklichen Erinnerns. In der Zeitspanne vom Ford Modell A aus den 1920er-Jahren bis hin zu hybriden Lösungen eines Ford Kuga der 2020er-Jahre. 

Experimentelle Broadcast-Momente zeigte Sequenzen aus »Am Wegrand – Fragmente verborgener Figuren«:
Klangkonzentrationen auf Vinyl/ Tonbandaufzeichnungen von Erinnerungen/ Field Recording als Gegenpositionen
Donnerstag, 30. September 2021

Die malerische Auseinandersetzung „Fragmente verborgener Figuren“
ist bis 31. Oktober im Czeczelits Automegastore zu sehen.

Ich wende den Blick zurück in den Lebensraum optischer und akustischer Erinnerungen und sozialer Konstruktionen.
Wilhelm Singer

Unter dem Titel „Am Wegrand – Fragmente verborgener Figuren“ arbeitet die Ausstellung mit Figur-Formulierungen. Themenkomplexe familiäre Bedingtheiten werden in Textfragmenten angesprochen, ohne ausformuliert zu werden. Klangkonzentrationen dienen als Reflexionsprozess, zyklisch und wiederholend – interpretierte individuelle Spuren. 
Gedächtnislandschaften abstrakter Figuren – expressiv auf Leinwand gearbeitet –, Traumsequenzen und Arbeitscollagen – über Video projiziert – und historische Artefakte – ein Tonbandgerät und ein Gitarrenverstärker, beide aus den 1970er-Jahren, sowie ein Ford Modell A aus den 1920er-Jahren – bilden die Kulisse der Installation.
Der Wille zur Erinnerung, die fortführende Kommunikation mit prägenden Familienmitgliedern über ihre Existenz hinaus und die Arbeit an einer weiterführenden Identität sind für Singer von zentraler Bedeutung.
In Bezug auf die Ästhetik der Erinnerungslandschaften zeichnet sich durch die formulierten Gedankenstellungen, Klang- und Bildvarianten ein klares Bekenntnis zur Auseinandersetzung mit internen Monologen.
Die räumlich-szenografischen Arbeiten bilden eine öffentliche Laborsituation – familiär aufgearbeitet.
Möglichkeiten von Erinnerungen als einmalige Erscheinung, mitnichten immer verstanden, aber authentisch in ihrer Darstellung.
Eine ungeschnittene Selbsterfahrung.
as/ bildsprache

Eine Veranstaltung von Czeczelits Automegastore

Am Wegrand/  Fragmente verborgener Figuren/ Klangkonzentrationen/ Text: https://vimeo.com/612606864/ceb880db0c

Am Wegrand/  Fragmente verborgener Figuren/ Klangkonzentrationen: https://vimeo.com/636969080/95cc143a25

Auszug/ Vernissage/ Wilhelm Singer/ Czeczelits Automegastore/ 
Am Wegrand/ Fragmente verborgener Figuren/ 30.09.2021
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