Eine Familie in ihrer Zerrissenheit, Negativität und Selbstbezogenheit reaktiviert sich in der Analogie zwischen Beobachtung, Langsamkeit und Musik.
Durch die Art der Inszenierung – Darsteller beobachten und hören in künstlich kreierten Räumen – wird dargestellt – eine unterschiedliche Basis des Denkens und der Herkunft, die keinen parallelen Ablauf zulässt. Jeder Charakter bewegt sich in seinem eigenen Universum unantastbarer Motive.
​​Die objekthafte Installation ermöglicht eine Intensivierung der Wirklichkeit.Momente erzeugter Gegenwart – Dramaturgien, verpflichtet einer Fertigungshalle von Fundstücken und Gesichtern. Material, Plastizität und Oberfläche der homogenen und abgegrenzten Skulptur werden zum Widerspruch – zum Erfahrungsraum. Das Narrative ist unverbindlich charakterisiert durch Dekonstruktion – ein Perspektivwechsel ermöglicht es dem Beobachter, seine Erinnerung mit den Augen eines jungen Mädchens – Alma – zu betrachten. Durch diese Interaktion versucht er, wieder Verbindungen mit der Erinnerung aufzunehmen. Der Augenblick der Tatsache, Intervalle der Erinnerungen auszufüllen, ermöglicht die Freiheit, die Geschichte neu auszuwerten. Die Beobachtung lässt Tatsachen erkennen. Das Gesetz des Zufalls verliert seine Bedeutung im einzelnen Prüfen.  

die ordnung der vergangenheit the sun is still in my eyes    idee und regie/ wilhelm singer text/ wolfgang tonninger, wilhelm singer  aufgezeichnete gedanken von willi singer zitate/ peter weiss installationsidee/ sven werner, wilhelm singer musik, arrangement/ guy boldon, wilhelm singer komposition/ kai engel, guy boldon / titel: Kai engel:  intro (aus „irsen‘s tale“)/  denouement/  imminence / harbor/ seeker (alle aus „the run“) bilder/ aktstudie, die fernseher, das floss, könig ubu: willi singer/ das floss der medusa: théodore géricault darsteller/ alma terfort, lily bonnes, ulrike terfort, sven werner, wilhelm singer kamera/ jana käsdorf recording/ guy boldon fotos/ fundstücke, wilhelm singer, fotolia besonderer dank/medienwerkstatt berlinwunderbau/ edith murath alexandra singer ©alle rechte/ wilhelm singer, potsdam 2017
                     https://vimeo.com/219343356/91e031e200
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